Beehoover - Heavy Zooo

beehooverbeehooverWie es scheint hat einfach jeder musikliebende Mensch dieser Tage ein Profil bei MySpace, und so wie Du oder ich sind BEEHOOVER ebenfalls glücklicherweise mit einer Seite vertreten, auf der man auch zwei Stücke ihres vorigen Albums THE SUN BEHIND THE DUSTBIN hören kann. Ihr mögt jetzt den Kopf schütteln, hohnlächelnd sogar, wer weiß, womöglich habt Ihr die Chance ergriffen sie bereits auf den Festivals DOOM SHALL RISE oder SOUTH OF MAINSTREAM zu erleben - diese beiden unglaublich kraftvollen Musiker, irgendwo zwischen Avantgarde, Progressive Rock und einem neuen Weg, sind schließlich seit fünf Jahren dabei, mit dem Bass zu dröhnen und die Trommeln zu schlagen - doch für mich ist dies der musikalische Einstand in Sachen BEEHOOVER, unschuldig wie der erste Augenblick einer Begegnung, die faszinieren könnte, künftig – und das kann ich, glaube ich, zugegeben leicht enthusiasmiert, ruhig so behaupten: Bereits nach den zwei ersten Stücken ihres neuen Albums HEAVY ZOOO habe ich um eine virtuelle Freundschaft gebeten. Der Gesang der beiden ist mitreißend, intensiv, emotional, frauensofreundlich tief, männerachverstehend martialisch, einfach genderübergreifend anregend, die Haare zu schütteln und sich auf wechselnde Tempi, präzises Schlagzeug, das einen narrt, möchte man tanzen, einzulassen; ’mal ist’s die Ruhe vor, ’mal nach dem Sturm, innehaltend, weitertreibend, hier und da durchzogen von Soundcollagen, die das ganze experimentell und verspielt erscheinen lassen, dann wieder fühlt man sich offenbar mit gutem erdigen Rock verbunden und wird von melodiösem Fingerpicking überrascht - ihr braucht das Album, also geht hin und kauft – und vergesst nicht, die anstehenden Konzerte zu besuchen. -- Nicole-D

:: Beehoover/Heavy Zooo - Exile On Mainstream Records/Soulfood.