Kevin DrummAls Kevin Drumm 1994 begann, zusammen mit Ken Vandermark und Steve Butters als Band namens Signal To Noise ausführlich das Gitarrenfeedback zu testen, gab es so gut wie keine temporären vergleichbaren Bezugspunkte. Der aus Chicago stammende Improvisationsmusiker Drumm nennt als Einflüsse Iron Maiden, The New Blockaders, Tony Conrad und Hans Reichel. Sheer Hellish Miasma ist als Re-Release bereits 2001-2002 in Chicago aufgenommen worden, für die erweiterte Neuauflage wurde das Album 2006 in Köln remastered und von Stephen O'Malley neu verpackt. Sheer Hellish Miasma ist ein crazy genialer, tiefschwarzer Bastard aus treated Guitar-Noise, Tapes, Pedals und mit analogen Synthesizerschlieren gemischter Horrormovie geworden. Es hämmert, blubbert und pfeift, auf dass der Himmel herunterstürzen möge. Für den Re-Release gibt es den exklusiven Track Impotent Hummer, ein 13-Minütiges wütendes Biest. Wie bei Michigan/Kentuckys Hair Police oder Mattew Bower/Marcia Bassetts Hototogisu (Skullflower) gelingt es Drumm, seine schleichenden Lemuren ätzend wie Arsen in den Blutkreislauf der Gesellschaft zu infiltrieren, ein starkes Statement, das frei mutierte Codes absondert, aus deren Stammzellen ein neues Frankenstein Monster entweicht, vielleicht aber auch ein astral existierendes Wesen, das ultra-resistent und wütend für den Anbruch einer neuen Zeitrechnung stünde. :: Kevin Drumm: Sheer Hellish Miasma - Mego/Groove Attack
Kevin Drumm: Sheer Hellish Miasma
| pe 15 Apr 07 |



